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Huttenschloss Bad Soden

Erbaut 1536 als Stadtburg – heute Freilichttheater.

Bildurheber: RC-Modellbaukeller Fuchs/city-map MKK Walter Rodumer

Unterhalb der Kirche St. Laurentius und überragt von der Burgruine Stolzenberg, befindet sich das Huttenschloss. Um 1536 als Stadtburg errichtet, ist es wichtigste historische Gebäude der Talsiedlung Bad Sodens.

Es diente Lukas von Hutten und seine Frau Apollonia von Frankenstein als Wohnsitz, nachdem sie ihre ursprüngliche Residenz auf Burg Stolzenfels verloren.

Bis 1814 wurde das Schloss kontinuierlich von verschiedenen Linien der Familie von Hutten bewohnt und durch Lukas von Huttens Großneffe Johann mit einen Seitenflügel (um 1594) und einen Marstall (um 1599) erweitert.
Infolge des Aussterbens der Linie von Hutten wechselten die Besitzverhältnisse im Jahre 1762.

Zunächst wurde Jean Pierre Dupré, ein Holzhändler aus der Rheinpfalz, im Jahre 1819 zum Schlossherren. Sein Nachfolger Georg Vitriarius, der die Nutzungsrechte über die revitalisierten Solequellen der Stadt besaß, errichtete 1875 die erste private Badeanstalt im Souterrain. Hierzu wurde das salzhaltige Heilwasser in Holzfässern von den Quellen zum Schloss transportiert.

Im Jahre 1901 schließlich, wurde das Anwesen von dem Offenbachere Garnfabrikanten Johann Adolf Krafft erworben, der es modernisierte und als Sommerresidenz für seine Familie umbaute und einen englischen Landschaftspark anlegte.

Der spätmittelalterlich Bau zeigt hübsche Erker, einen schmuckem Staffelgiebel und einen Treppenturm. Das Ensemble wird seit 1998 als Freilichttheater genutzt und ehrenamtlich von den sogenannten Schlossgeistern in Schuss gehalten.

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